Projektablauf 2006 (Januar bis Juli)
Im
Januar findet eine weitere
Rückmeldung in das Kollegium statt. Hierbei wird auf die Erstellung des grünen
Klassenzimmers im Besonderen hingewiesen und um Mithilfe gebeten. Am Bau der
Weidenhalle können außer den WP- Gruppen weitere Klassen mitwirken.
Es erfolgt nun die konkrete
Planung der Weidenhalle und die Materialbeschaffung.
Markierung des Geländes für die Weidenhalle
von Tatjana
Durch den Bau der Modelle hatten wir eine genaue Vorstellung der Größe und
Lage der Weidenhalle. Um dem Baggerfahrer, der uns helfen wollte, die Arbeit zu
erleichtern, haben wir den Bauplatz für unseren Traum (Weidenhalle) abgesteckt und
eine Sandmarkierung gemacht. Die Arbeit mit dem Vorschlaghammer war für uns neu.
Auch die Mädchen halfen mit! Die Jungs waren erstaunt. Trotz der Anstrengung hat
das viel Spaß gemacht.



Einerseits werden im Februar erste Standorte für Installationen im Wald unter Beteiligung der Kooperationspartner (Stadt, Forstamt, Untere Landschaftsbehörde) festgelegt, um sensible Bereiche zu schützen. Andererseits finden nun in den beteiligten Schülergruppen Informationsrunden und Filmvorführungen zur nachhaltigen Bauweise mit Weiden statt.
März 2006
Erste große Aktion: „Bau und Fertigstellung der Weidenhalle
unter Beteiligung mehrerer Schülergruppen und Klassen"
von Vanessa und Tatjana
In den zwei Wochen vor den Osterferien haben wir bei eisiger
Kälte Löcher gegraben und Rohre gebogen. Trotz dieser eisiger Kälte halfen wir
tüchtig mit und hatten sehr viel Spaß dabei. Zuerst mussten wir die Stahlrohre
abmessen, um die Bögen zu biegen! Dann haben wir einen Baum mit Tüchern und
Matten geschützt damit er nicht beschädigt wird. Es war nicht einfach die
Stahlrohre zu biegen. So musste die ganze Gruppe mithelfen, damit die Bögen
nicht krumm wurden. Unsere Lehrerinnen Fr. Bußmann und Fr. Gläser halfen kräftig
mit und gaben stets Anweisungen. Die ersten Bögen stehen. Wir waren stolz
darauf. juppiiiiiiii!!!
Wie bauten einige Haltungen, damit die Rohre hoch genug waren
um die Weiden herum zu binden. Nun suchten wir gewissenhaft Weidenstöcke aus und
legten sie um die Bögen, schnürten sie zu festen Bündeln und eingepflanzt.
Dank 60 Schülern haben wir das geschafft.




April / Mai 2006
Nun findet die
Reflexion der
Bauphase mit allen Beteiligten statt.
„Wir sind Stolz auf das was wir bisher geschafft haben!",
erläutert Tatjana. „So konnte im Mai die Weidenhalle richtig gut aufblühen. Erst
dadurch wurde unsere Arbeit sichtbar. Heute ist sie bei gutem Wetter ein
Klassenraum oder ein Treffpunkt für Schüler und Gruppen."…..


Die Vorbereitung des Geländes im Wald für die ersten Stationen wurde mit den Beteiligten besprochen. Werkzeuge, Materialien und die Ausstattung für die Schüler wurden organisiert.
Juli 2006
Aufbau der ersten Installation:
Tierweitsprunganlage
Aufbau der Tierweitsprunganlage
von Jaqueline
Wir mussten, alle zuerst einen Spaten nehmen und
den Boden auflockern und einebnen. Das Forstamt fällte zwei Eichen, die wir
für die Umrandung brauchen. Sie wurden in drei Abschnitte zersägt.
Dann haben wir zwei 6 m lange Eichenstämme parallel
zueinander gelegt. Am Ende der beiden Stämme legten wir einen Stamm quer.
Danach wurden sie mit kleineren Pfählen fixiert.
Danach haben wir noch kleinere Baumstämme, die oben
schräg angeschnitten waren, als Befestigung für die Bildtafeln angebracht.
Die Bildtafeln zeigen an, wie weit die Tiere springen können und was sie für
Trittspuren hinterlassen.
Damit keine Bäume oder Pflanzen auf der Fläche wachsen,
schütten wir regelmäßig Rindenmulch auf die Fläche.



