Projektablauf 2007 (Januar bis Juni)

 

Januar 2007

Müllsammelaktion in unserem Schulwald
Daniel: „Es ist kaum zu fassen, was die Leute alles in dem Wald verschwinden lassen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Februar  bis  Mai  2007

„Kyrill“:  Ein herber Schlag für das Projekt:

Der Sturm Kyrill zerstört weite Bereiche der Waldbestände rund um die Schule.
Mächtige Buchen wurden durch den Sturm auseinander gerissen und lagen zum Teil auf den von den Schülern gebauten Stationen und den Waldwegen. Dank des Forstamtes wurden die Wege zügig geräumt und das Bruchholz zum großen Teil entfernt. Dies ist hoch anzurechnen, da zu diesem Zeitzpunkt in allen Forstbetrieben ein Arbeitsaufkommen nie gekannter Art zu bewältigen war.
Es erfolgt ein:
“Waldbetretungsverbot“, da in unserem Schulwald viele Bäume durch die Naturgewalten angeschoben worden waren. Das heißt, die Wurzelballen der Bäume waren gelockert worden und hatten keinen ausreichenden Halt mehr. Da sie noch nicht ausgetrieben hatten konnte man zu dem Zeitpunkt nicht eindeutig bestimmen, welche Bäume beschädigt waren und welche nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesen Gründen mussten die Arbeiten im Wald auf unbestimmte Zeit verschoben und die pädagogische Arbeit mit den Schülern neu strukturiert werden.
Zum einen fertigten die am Waldprojekt beteiligten Schülerinnen aus dem Bruchholz (Folgeschäden von Kyrill) Kunstwerke und Totempfähle. Die Bearbeitung des Bruchholzes gab den Schülern die Gelegenheit über den Sturm zu reflektieren.

 

Bau von Totempfählen von Jasmin
Zuerst haben wir die zersägten Baumabschnitte  vom Schulhof geholt, die Bäume entrindet und versucht im Holz vorhandene Strukturen oder Gesichter zu erkennen. Dann haben wir gemeinsam einen Plan entwickelt. Auch die Lehrer haben fleißig mitgeholfen. Sie haben uns unterstützt.
Wer hierbei alleine gearbeitet hat, der hatte ein hartes Stück Arbeit vor sich. Bei uns zählt nämlich nur Eins: "TEAMWORK"! Denn in einem Team geht alles besser schneller und gründlicher, und außerdem hat man Unterhaltung. Das macht an der ganzen Arbeit am meisten Spaß, mit Freunden zusammen zu arbeiten, und ein gutes Ergebnis  abzuliefern.
Die Arbeit an den Totempfählen hat viel Spaß gemacht. Sie war zwar anstrengend aber irgendwie auch lustig. Die Totempfähle sehen echt toll aus. Dieser Pfahl heißt der kleine Frechdachs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum anderen wurde die Erstellung der Dokumentation des Projektes durch die Schülerinnen und Schüler  in Angriff genommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai - Juni  2007

 

 

 

 

 

 

 

Aufräumen nach Kyrill    von Tatjana

Als wir nach Kyrill mit Erlaubnis wieder in den Wald durften, bekamen wir einen riesigen Schrecken. Es war, als wäre eine Horde Riesen durch den Wald gerannt und hätten die Bäume einfach umgeknickt. Einige Stationen, besonders der Sinnenweg, waren zerstört. Dicke Buche lagen an der Stelle kreuz und quer.
Die Aufräumarbeiten waren sehr schweißtreibend, wie auf den Bildern zu sehen ist. Die schweren Baumstämme lagen auf dem Weg und auf unseren Stationen. Diese Schäden mussten wir mit vereinter Kraft wegschaffen. Das haben wir auch nach einiger Zeit geschafft. Doch der Platz sieht leider nicht mehr so schön aus wie früher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Sturm war eine Warnung, die uns bestätigt, dass wir uns mehr um unsere Umwelt kümmern müssen.

 

 Nach den Aufräumarbeiten hatten wir wieder genügend Energie etwas Neues auszuprobieren. Wir fertigten in der Schule ein großes Spinnennetz (gruppendynamische Spiel), das nur zu bestimmten Gelegenheiten aufgehängt werden soll.